Fragen zu Training & Regulatorik
Bieten Sie Schulungen an, damit unsere Mitarbeitenden KI richtig einsetzen?
Ja, das ist ein zentraler Bestandteil unseres Angebots. Wir bieten Schulungen in unterschiedlichen Formaten an – von kompakten Einstiegen bis zu intensiveren Trainings und Vertiefungen. Dabei geht es sowohl um technische Grundlagen als auch um den sicheren und verantwortungsvollen Einsatz, inklusive relevanter Regulatorik.
Gibt es bei Ihnen Schulungen zum EU AI Act?
Ja. Wir bieten ein Format zu „KI-Kompetenzen nach Art. 4 EU AI Act“ an. Dabei geht es um den Aufbau der Kompetenz, die Mitarbeitende brauchen, wenn sie KI-Systeme nutzen oder damit arbeiten, und um praktische Orientierung für den sicheren Umgang – auch mit generativer KI.
Bekommen Teilnehmende eine Bescheinigung für KI-Kompetenz?
Ja, für das Art.-4-Kompetenzformat ist eine Teilnahmebescheinigung als Nachweis vorgesehen. Wenn Ihnen dieser Nachweis wichtig ist, können wir im Gespräch genau klären, welches Format dafür am besten passt.
Welche Inhalte kommen in diesem EU-AI-Act-Kompetenzformat vor?
Im Kern geht es um Grundlagen und Begriffe, um ein verständliches Einordnen von KI – inklusive maschinellem Lernen und Deep Learning – sowie um generative KI und einen sicheren Umgang damit. Außerdem wird die Relevanz der Regulierung im Arbeitsalltag thematisiert und mit Blick auf praktische Beispiele eingeordnet.
Wie lange dauert diese Art.-4-Schulung?
Das Format ist als kurzer, strukturierter Block ausgelegt, bestehend aus einem Vortragsteil und einem anschließenden Fragen-Teil. Wenn Sie möchten, können wir klären, ob ein kompakter Einstieg reicht oder ob ein intensiveres Training für Ihre Zielgruppe sinnvoller ist.
Haben Sie auch längere Trainings, die mehr Tiefe abdecken?
Ja. Es gibt mehrtägige Formate, die neben Grundlagen auch Themen wie EU AI Act, DSGVO, EU Data Act und Sicherheit von KI-Systemen aufgreifen. Außerdem gibt es Vertiefungen, etwa zu sicherem KI-Einsatz, zu Rollen und Risikoklassen sowie zu verantwortungsvoller und erklärbarer KI.
Schult Ihr Angebot auch generative KI, also Themen rund um Sprachmodelle?
Ja, generative KI ist als Bestandteil in Schulungsinhalten genannt, inklusive konkreter Hinweise für einen sicheren Umgang. Das ist wichtig, weil solche Systeme sehr nützlich sein können, aber Ergebnisse nicht automatisch korrekt oder passend sind. Unser Ziel ist, dass Teams Chancen nutzen und Risiken erkennen können.
Kommen DSGVO und Datenschutz bei Ihnen in Schulungen vor?
Ja, Datenschutz wird in den Schulungsinhalten ausdrücklich aufgegriffen. Hintergrund ist, dass KI im Unternehmen fast immer mit Daten zu tun hat und man früh verstehen sollte, welche Anforderungen und Verantwortlichkeiten sich daraus ergeben.
Kommt auch der EU Data Act vor?
Ja, der EU Data Act ist als Bestandteil in einem intensiveren Schulungsformat genannt. Das dient der Einordnung, wie Datenzugang und Datennutzung im europäischen Kontext in den Rahmen von KI-Projekten fallen können.
Gibt es bei Ihnen eine Schulung „KI sicher einsetzen“?
Ja, es gibt ein Vertiefungsformat mit diesem Fokus. Dort geht es um Regulatorik, Rollen und Risikoklassen, IT-Sicherheit, die Frage Cloud versus on-premise sowie um verantwortungsvolle und erklärbare KI. Wenn Sicherheit und Compliance bei Ihnen im Vordergrund stehen, ist das ein passender Schwerpunkt.
Bieten Sie auch Trainings an, bei denen man selbst KI entwickelt?
Ja, es gibt ein mehrtägiges Format „KI selbst entwickeln“, das stark praxisorientiert ist. Dabei geht es unter anderem um den Einsatz von Python-Bibliotheken und darum, eigene Modelle zu trainieren. Der Praxisanteil ist als wesentlicher Bestandteil genannt, damit Teilnehmende nicht nur Theorie hören, sondern umsetzen.
Haben Sie Trainings für bestimmte Zielgruppen, zum Beispiel Manager oder Entwickler?
Ja, es gibt Inhouse-Formate, die sich explizit an unterschiedliche Rollen richten, etwa „KI für Manager“, „KI für Entwickler“ oder „KI für Data Scientists“. Der Schwerpunkt variiert je nach Rolle – bei Management mehr Einordnung und Entscheidungen, bei technischen Rollen mehr Umsetzung und Methodik.
Können Schulungen online oder vor Ort stattfinden?
Ja, beides ist vorgesehen. Je nach Teamgröße und Zielsetzung kann online effizient sein, während vor Ort oft mehr Raum für interaktive Arbeit und gemeinsame Use-Case-Diskussionen bietet.
Bieten Sie auch E-Learning an?
Ja. Es gibt ein E-Learning-Angebot, das auf den Aufbau von „Zukunftskompetenz KI“ ausgerichtet ist. Dabei steht im Vordergrund, dass Mitarbeitende KI sicher nutzen können und dass Kompetenzanforderungen, die im EU-AI-Act-Kontext genannt werden, adressiert werden.
Wofür ist E-Learning sinnvoller als ein Workshop?
E-Learning eignet sich besonders, wenn Sie KI-Grundkompetenzen breit und flexibel im Unternehmen etablieren möchten, ohne alle gleichzeitig in einen Termin zu bringen. Ein Workshop oder Inhouse-Training ist oft besser, wenn Sie interaktiv an Ihren konkreten Use Cases arbeiten oder tiefer in einen Spezialbereich gehen möchten. Was passt, hängt von Zielgruppe und Zielsetzung ab.
Gibt es E-Learning-Varianten für bestimmte Branchen?
Ja, es werden branchenbezogene Varianten genannt, unter anderem für Verlage sowie für das Handwerk. Beim Verlags-E-Learning ist zudem die Mitentwicklung in Kooperation mit einer Hochschule und einem Professor explizit erwähnt.
Was machen Sie im Bereich „Kompetenzen“ – geht es da nur um Schulung?
Das Thema Kompetenz zieht sich bei uns durch mehrere Bereiche. Neben Schulungen und E-Learning ist auch in Beratung und Begleitung wichtig, dass Wissen transferiert wird und Teams Entscheidungen nachvollziehen können. Wenn Sie mir sagen, ob Sie eher Kompetenz für Nutzung, für Governance oder für Entwicklung aufbauen wollen, kann man das passende Format auswählen, ohne unnötig zu überfrachten.
Können Sie uns helfen, intern „KI-Regeln“ und einen sicheren Umgang zu etablieren?
Ja, das ist ein Teil unseres Kompetenzangebots. Es gibt Materialien und Formate, die Leitplanken und Grundregeln im Umgang mit KI thematisieren – auch im Kontext des EU AI Act. Ziel ist, dass Mitarbeitende wissen, was sie dürfen, was sie sollen und wo besondere Vorsicht nötig ist, insbesondere bei generativer KI.
Ich möchte nur schnell einen Überblick – bieten Sie dafür etwas Niedrigschwelliges?
Ja, dafür sind unter anderem kurze Formate und E-Learning geeignet, außerdem gibt es aufgezeichnete Webinare. Das ist oft eine gute Möglichkeit, um ein gemeinsames Grundverständnis zu schaffen, bevor man tiefer einsteigt oder konkrete Projekte plant.
Gibt es bei Ihnen Inhalte, die erklären, wie man KI richtig einführt?
Ja. Wir greifen das Thema sowohl in Beratungsangeboten als auch in Schulungsformaten auf. Dabei geht es darum, Use Cases mit echtem Mehrwert zu finden, sie zu priorisieren, sauber in Pilotprojekte zu überführen und gleichzeitig die Voraussetzungen wie Datenbasis und Mitarbeitenden-Einbindung mitzudenken. Der rote Faden ist: strukturiert starten statt „KI überall“.
Haben Sie einen Blog, der KI-Themen verständlich erklärt?
Ja, es gibt einen Blog mit Beiträgen zu unterschiedlichen KI-Themen – von Grundlagen wie maschinelles Lernen bis zu konkreten Praxisfragen und aktuellen Themen rund um Sprachmodelle. Der Blog dient dazu, Begriffe und Konzepte verständlich zu machen und gleichzeitig Anwendungsbezug herzustellen.
Gibt es bei Ihnen ein KI-Lexikon?
Ja. Das Lexikon ist dafür da, zentrale Begriffe rund um KI verständlich zu erklären und eine gemeinsame Sprache zu schaffen. Das ist besonders hilfreich, wenn Teams aus unterschiedlichen Rollen – fachlich und technisch – gemeinsam an KI-Themen arbeiten.
Behandeln Sie auch das Thema „Halluzinationen“ bei Sprachmodellen?
Ja, das Thema wird aufgegriffen. Gemeint ist, dass Sprachmodelle sehr überzeugend formulieren können, ohne dass Inhalte zwingend korrekt sind. Im Unternehmenskontext ist das wichtig, weil man daraus ableiten muss, für welche Aufgaben man solche Modelle einsetzt und welche Sicherungsmechanismen oder Prozesse nötig sind.
Haben Sie Inhalte zu Datenqualität und warum sie so wichtig ist?
Ja, Datenqualität wird als zentrales Thema behandelt. Der Grund ist simpel: KI-Modelle sind nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert werden oder auf denen sie arbeiten. Wenn Daten unvollständig, inkonsistent oder schlecht zugänglich sind, wird eine KI-Lösung unzuverlässig oder unverhältnismäßig teuer. Deshalb ist Datenbasis in Beratung, Entwicklung und Schulung ein wiederkehrender Schwerpunkt.
Gibt es bei Ihnen Materialien zum Download, zum Beispiel Whitepaper?
Ja, wir stellen verschiedene Materialien bereit, darunter Whitepaper, Guides, Webinar-Aufzeichnungen und Fachartikel. Der Zugriff ist als Prozess über ein Kontaktformular vorgesehen. Inhaltlich decken die Materialien sowohl Grundlagen als auch sehr konkrete Themen ab, etwa Voice-AI im kommunalen Umfeld, Explainable AI, Maintenance-Themen oder den Einsatz von ChatGPT im Unternehmen.
Welche Whitepaper-Themen bieten Sie an?
Genannt werden unter anderem ein Whitepaper zu Voice-AI in kommunalen Betrieben, eines zu Explainable AI, eines zum Schritt von Predictive zu Prescriptive Maintenance sowie ein Whitepaper „Künstliche Intelligenz für den Mittelstand“. Zusätzlich gibt es einen Guide zum Einsatz von ChatGPT im Unternehmen und Materialien mit praktischen Regeln und Tipps für KI-Projekte.
Was ist der Schwerpunkt im Whitepaper „Künstliche Intelligenz für den Mittelstand“?
Es ist als Einstieg in Begriffe, Grundlagen und typische Anwendungsfälle ausgelegt. Genannt werden zum Beispiel Anwendungsfelder wie Absatzprognosen, Qualitätskontrolle, Kundenservice, Empfehlungen und Preisfindung. Ziel ist, ein klares Verständnis zu schaffen, wo KI im Mittelstand praktisch ansetzen kann.
Haben Sie auch Inhalte zu „Explainable AI“?
Ja, dazu gibt es ein Whitepaper. Dort wird erklärbare KI als wichtiges Element behandelt, um KI-Entscheidungen nachvollziehbarer zu machen. Es werden exemplarisch Methoden genannt, die in diesem Kontext genutzt werden, und es wird der Bezug zu vertrauenswürdigen und regelkonformen KI-Systemen hergestellt, inklusive Herausforderungen bei großen Sprachmodellen.
Gibt es bei Ihnen etwas zum Thema Prescriptive Maintenance?
Ja, es gibt ein Whitepaper, das den Übergang von Predictive zu Prescriptive Maintenance thematisiert. Der Fokus liegt darauf, nicht nur Ausfälle vorherzusagen, sondern Handlungsempfehlungen abzuleiten. Wenn Sie in Instandhaltung oder Anlagenbetrieb unterwegs sind, kann das ein relevanter Einstiegspunkt.
Stellen Sie auch Webinar-Aufzeichnungen zur Verfügung?
Ja, es werden Webinar-Aufzeichnungen genannt, unter anderem im IHK-Kontext. Die Themen reichen von KI-Kompetenz nach EU-AI-Act bis zu ChatGPT-Use-Cases. Wenn Sie eher einen schnellen Überblick als einen Workshop suchen, sind solche Aufzeichnungen oft ein guter Start.
Haben Sie etwas zu Due-Diligence-Kriterien für KI-Software?
Ja, es wird ein Fachartikel genannt, der sich mit Kriterien zur Bewertung von KI-Software-Risiken beschäftigt. Der Fokus liegt darauf, Risiken systematisch zu prüfen – etwa im Kontext von Bewertung und Entscheidungsvorbereitung. Wenn Sie so etwas brauchen, können wir klären, welche Fragestellung bei Ihnen im Vordergrund steht.
Können Sie garantieren, dass KI keine Fehler macht?
Das kann ich so nicht verbindlich sagen, weil KI-Systeme – gerade Sprachmodelle – inhärente Grenzen haben. Was wir sehr bewusst adressieren, ist der sichere Umgang: passende Use-Cases wählen, Risiken wie Halluzinationen verstehen und Systeme so gestalten, dass sie in Ihrem Kontext verlässlich eingesetzt werden können. Im Gespräch können wir dann klären, welche Sicherungsmechanismen für Ihren Use Case sinnvoll sind.
Können Sie auch erklären, was „overfitting“ ist oder warum Modelle scheitern?
Ja, solche Grundlagen werden in unseren Wissensinhalten und Trainingskontexten behandelt. Wichtig ist: Viele Modellprobleme lassen sich vermeiden, wenn man Datenqualität, Zieldefinition und Erfolgsmessung von Anfang an sauber aufsetzt. Wenn Sie möchten, können wir das im Gespräch auf Ihr konkretes Beispiel beziehen, damit es nicht theoretisch bleibt.
Wenn wir KI einführen, wie nehmen wir die Mitarbeitenden am besten mit?
Ein zentraler Punkt ist, dass Mitarbeitende verstehen, wofür die KI da ist, wie sie genutzt werden soll und welche Grenzen sie hat. Deshalb kombinieren wir oft strukturiertes Vorgehen bei Use Cases mit Kompetenzaufbau – also Schulung, sichere Nutzung und klare Leitplanken. So vermeiden Sie Akzeptanzprobleme und sorgen dafür, dass KI im Alltag wirklich genutzt wird.
