Fragen zu Chatbot und Voicebot
Machen Sie nur Beratung und Entwicklung, oder haben Sie auch fertige Produkte?
Wir haben klare, modulare Angebote, zum Beispiel beim Custom Chatbot und beim Custom Voicebot. Das sind nicht „fertige Standardprodukte“, sondern Angebote mit definierten Modulen, die für Ihren Kontext angepasst und integriert werden. Gleichzeitig bleibt der Fokus auf maßgeschneiderten Lösungen, wenn Anforderungen spezieller sind.
Was ist Ihr Custom Chatbot?
Unser Custom Chatbot ist ein unternehmensbezogener Chatbot, der als Wissensassistent oder FAQ-Bot eingesetzt werden kann. Wichtig ist dabei, dass er sich in Ihre Umgebung einfügt und so gestaltet ist, dass Datenschutzaspekte berücksichtigt werden. Der Chatbot ist modular aufgebaut, sodass Sie mit einem Basismodul starten und bei Bedarf gezielt erweitern können.
Was ist im Basismodul des Chatbots enthalten?
Im Basismodul geht es um einen sauberen Einstieg: eine statische Wissensbasis, ein Erscheinungsbild im Corporate Design und die Ausrichtung auf DSGVO-Konformität. Damit kann der Bot bereits als FAQ-Chatbot eingesetzt werden. Es ist der solide Kern, auf den man später aufbauen kann.
Was bedeutet „statische Wissensbasis“?
Das heißt, dass der Bot zunächst mit einem fest definierten Wissensbestand arbeitet, den man kontrolliert bereitstellt. Das ist häufig ein guter Start, weil Inhalte klar abgegrenzt sind und Sie schnell sehen, wie der Bot im Alltag angenommen wird. Wenn später mehr Dynamik nötig ist, kann man Inhalte automatisiert aktualisieren – dafür gibt es ein eigenes Modul.
Welche Erweiterungen gibt es beim Chatbot?
Es gibt ein Authentifizierungs-Modul und ein Data-Modul. Das Authentifizierungs-Modul ist dafür da, Nutzerzugriff zu steuern. Das Data-Modul ist dafür gedacht, Inhalte automatisiert aktuell zu halten und Datenquellen über Schnittstellen anzubinden.
Wozu dient das Authentifizierungs-Modul?
Damit können nur berechtigte Personen den Chatbot nutzen oder bestimmte Inhalte sehen. Das ist wichtig, wenn der Bot interne Informationen bereitstellt oder in Bereichen eingesetzt wird, in denen Zugriffsrechte eine Rolle spielen. Als Beispiele für die technische Umsetzung werden Identitätslösungen wie Cognito oder Microsoft Entra genannt.
Was kann das Data-Modul?
Der Kern ist Aktualität und Anbindung. Es ist dafür gedacht, Inhalte automatisch zu aktualisieren und je nach Datenquelle über APIs zu integrieren. So vermeiden Sie, dass ein Wissensbot veraltet. Gerade im Unternehmenskontext ist das entscheidend, weil Prozesse, Dokumente und Regeln sich verändern.
Können Sie einen Chatbot auch mit internen Dokumenten umsetzen?
Ja, wir behandeln diesen Anwendungsfall ausdrücklich: ein Chatbot, der unternehmensinternes Wissen aus Dokumenten zugänglich macht. Dabei ist uns wichtig, dass Datenkontrolle und Datenschutz sauber berücksichtigt werden. Wie genau das bei Ihnen aussehen kann, hängt davon ab, welche Dokumentarten und Systeme Sie nutzen – das klären wir im Gespräch.
Worin unterscheidet sich so ein Custom Chatbot von „ChatGPT einfach nutzen“?
Ein Custom Chatbot ist so gedacht, dass er kontrolliert in Ihren Unternehmenskontext eingebettet ist. Das betrifft insbesondere Datenkontrolle, Zugriffskonzepte und die Integration in vorhandene IT-Strukturen. Außerdem lässt sich ein Bot mit Modulen so gestalten, dass er Inhalte aktuell hält und Benutzerrechte berücksichtigt – Dinge, die im einfachen „öffentlichen Chat“ so nicht abbildbar sind.
Bieten Sie auch einen Voicebot an?
Ja. Neben dem textbasierten Chatbot bieten wir einen Custom Voicebot an, also einen sprachbasierten Assistenten, der auf natürliche Gesprächsführung und Echtzeit-Interaktion ausgelegt ist.
Was kann Ihr Custom Voicebot besonders gut?
Der Voicebot ist auf flüssige Gespräche in Echtzeit ausgelegt. Dazu gehört, dass er nicht nur starre Standardantworten abspult, sondern variabel reagiert und in Gesprächen dynamischer wirkt. Außerdem werden Fähigkeiten genannt wie Dialekt- und Akzenterkennung, automatische Spracherkennung und ein nahtloser Wechsel zwischen Sprachen im Gespräch.
Sie sagen „Code Switching“ – was bedeutet das im Voicebot-Kontext?
Damit ist gemeint, dass ein Gespräch nicht strikt in einer Sprache bleiben muss. Der Voicebot kann erkennen, wenn die Sprache wechselt, und im Gespräch entsprechend mitgehen, ohne dass man neu starten oder umständlich umstellen muss. Das ist hilfreich, wenn Anrufer gemischt sprechen oder spontan wechseln.
Kann der Voicebot unterbrochen werden, also wie ein echtes Gespräch?
Ja, die Ausrichtung auf Echtzeit-Interaktion umfasst auch, dass der Dialog nicht wie ein starrer Ablauf wirkt. Ziel ist eine natürliche Gesprächsdynamik mit geringer Verzögerung, damit die Interaktion sich „telefonisch“ anfühlt und nicht wie ein Formular.
Welche Use Cases nennen Sie für den Voicebot?
Genannt werden unter anderem Kundenservice und Hotlines, etwa für Lieferstatus oder häufige Fragen. Außerdem Sales- und Lead-Qualifizierung sowie Termin- und Buchungssysteme. Entscheidend ist, dass der Prozess klar definiert ist und der Voicebot sinnvoll in die Abläufe eingebunden wird.
Kann der Voicebot Aufgaben ausführen oder nur antworten?
Der Voicebot ist als System positioniert, das über Anbindung an Daten und Tools nicht nur antwortet, sondern Aufgaben unterstützen kann. Was konkret möglich ist, hängt davon ab, welche Systeme angebunden sind und welche Prozessschritte automatisiert werden sollen. Das klären wir in der Regel über den konkreten Use Case.
Wie kommen wir bei einem Voicebot von der Idee zur Umsetzung?
Ein sinnvoller Start ist, die passenden Use Cases zu identifizieren und Gesprächsdaten beziehungsweise typische Gesprächsverläufe zu analysieren. Dann definiert man klare Zielmetriken und priorisiert Prozesse mit hohem Automatisierungspotenzial. So entsteht ein Setup, das nicht nur „kann“, sondern auch messbar hilft.
Haben Sie ein Beispiel für einen Chatbot mit internen Dokumenten?
Ja, es gibt ein Referenzbeispiel für einen Custom Chatbot, der mit firmeninternen Dokumenten arbeitet. Dort steht im Fokus, dass moderne Sprachmodelle im Arbeitsalltag genutzt werden können, während Datenkontrolle und Datenschutzanforderungen berücksichtigt werden. Außerdem wird die Einbettung in bestehende IT-Strukturen als zentraler Punkt genannt.
Machen Sie auch Chatbots, die direkt Datenbankabfragen ausführen?
Ja, es gibt ein Referenzbeispiel, bei dem ein Chatbot mit einem SQL-Agenten kombiniert wird. Die Idee ist, dass Nutzer in natürlicher Sprache fragen können und daraus SQL-Abfragen entstehen, die direkt auf eine Datenbank zugreifen. Das senkt die Einstiegshürde und beschleunigt Recherche, wenn die Daten strukturiert vorliegen.
Welche Plattform wurde in diesem SQL-Agent-Beispiel genutzt?
Dort wird genannt, dass das ChatGPT-Modell über Microsoft Azure genutzt wurde. Das ist ein Beispiel dafür, dass man Sprachmodell-Funktionalität in einem kontrollierten Unternehmensrahmen betreiben kann. Was bei Ihnen passt, hängt von Anforderungen und Umgebung ab.
Ich höre überall „ChatGPT mit eigenen Dokumenten“. Können Sie so etwas einordnen?
Ja, dieser Anwendungsfall wird explizit behandelt. Der Kern ist: Wenn man eigene Dokumente nutzen will, braucht man ein Setup, das Unternehmenswissen kontrolliert einbindet und dabei Datenschutz, Zugriffsrechte und Aktualität sauber berücksichtigt. Ob man dafür eine Standardlösung nutzt oder eine maßgeschneiderte Anwendung aufsetzt, hängt von Anforderungen und Rahmenbedingungen ab.
